Institut für Deutschland-Forschung

Das 1989 gegründete Institut für Deutschland-Forschung (IDF) ist eine zentrale Einrichtung der Ruhr-Universität Bochum. Entstanden aus der DDR- und Deutschlandforschung der alten Bundesrepublik hat das IDF systematisch sein Forschungs- und Arbeitsfeld weiterentwickelt. Das aktuelle Selbstverständnis des IDF und die daraus resultierende Arbeit basiert auf den folgenden Zielen und Einsichten:

Leitbild des Instituts für Deutschlandforschung:

  • Deutschlandforschung versteht sich als ein „multidisziplinäres Feld“ (Oskar Anweiler), in dem zahlreiche Fachgebiete der Kultur- und Gesellschaftswissenschaften bei der Erforschung der deutschen Teilung, der Entwicklung von SBZ / DDR und Bundesrepublik (auch im Vergleich) und der deutschen Vereinigung seit 1990 kooperieren.
  • Mit ihren Forschungs- und Arbeitsergebnissen begleitet und fördert das IDF den deutschen Einigungsprozess, indem Zukunftsperspektiven entwickelt werden, das Wissen und das Verständnis der Deutschen in Ost und West für- und umeinander gefördert und eine interessierte Öffentlichkeit fortlaufend informiert wird, z. B. durch Publikationen, Exkursionen, Konferenzen, Vorträge und Ringvorlesungen.
  • Deutschland braucht die internationale Aufmerksamkeit und das Interesse seiner Freunde und Nachbarn im Ausland. Daher hat das IDF seit Beginn seiner Arbeit die Internationalität seiner Projekte in den Mittelpunkt gestellt. Davon zeugen zahlreiche Verbindungen mit Hochschulen in Ost- und Westeuropa, die sich etwa im Rahmen des Modells Bochum zur Weiterqualifizierung russischer Germanisten, des Promotionskollegs Ost-West und der Internationalen Sommerakademie an der Ruhr (2008) ergeben haben.


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