Schauspielhaus Bochum
Das renomierte Schauspielhaus Bochum gehört zu den wichtigsten Schauspiel Bühnen Deutschlands. Das Gebäude wurde 1907 von Bauunternehmer Clemens errichtet und diente unter dem Namen “Orpheum” (später “Apollo”) als Varietê-Theater. 1915 wurde aus dem Bau das neu gegründete Stadttheater Bochum. Unter der Leitung von Saladin Schmitts erlebte das Bochumer Stadttheater seine erste künstlerische Blütezeit. 1944 Wurde das Theater durch den Krieg stark zerstört. 1953 wurde der Wiederaufbau des “Schauspielhaus Bochum” unter landesweiter Beachtung abgeschlossen. Seitdem gilt das Schauspielhaus Bochum zu den großen architektonischen Leistungen dieses Jahrzehnts.
Das innere des Schauspielhaus Bochum erinnert an ein Amphitheater, nach dessen Vorbild Architekt Gerhard Graubner den Zuschauerraum konzipierte. Geschwungene Linien, schlanke Säulen und helle Farben verleihen dem Schauspielhaus Bochum einen einzigartigen Charakter der durch die roten Klinker an den Fassaden noch edler und Stilvoller wirkt. Die auch heute wieder stark verbreiteten Tulpenlampen feierten übrigends hier ihre Geburtsstunde. Unter Intendant Hans Schalla (1949 – 1972) wurde 1966 durch das hohe Besucherinteresse der Bau der Kammerspiele in die Wege geleitet. Zudem errichtete er mit dem “Theater unter Tage” im ehemaligen Theaterrestaurant die dritte Spielstädte des bochumer Theaters. 2000 wurde das Haus mit Hilfe von Bestuhlung (Bürger-Patenschaften) erneut restauriert.